Harenberg - nach Pause, trötz Siegs ernüchtert - 11.09.2011

Der Quadrathletin fiel der erste Wettkampf schwer

Seit Februar saß Silke Harenberg auf heißen Kohlen. Endlich wieder Sport treiben wollte sie, nachdem sie Ende Januar ihr Söhnchen Yannick auf die Welt gebracht hatte. Aber Braunschweigs mehrfache „Sportlerin des Jahres“ musste sich gedulden. Es ging nur langsam voran im Training der Weltklasse-Quadrathietin.

Am Wochenende war es soweit, die 43-Jährige wagte ihren ersten Wettkampf seit mehr als einem Jahr. Im tschechischen Sedlcany, wo parallel auch die Weltmeisterschaft ausgetragen wurde, traf sie die Kollegen aus der Szene und startete bei einem Volks-Quadrathlon auf der halben Strecke. „Die hätte keinen Meter länger sein dürfen“, stöhnte sie, als sie nach 750 Meter Schwimmen, 5 Kilometer Kajakfahren, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen und 2:02,18 Stunden völlig erschöpft ins Ziel gekommen war. Die ersten drei Disziplinen liefen ohne Probleme, aber das Laufen war eine einzige Quälerei“, erzählt sie.

Natürlich hat die Braunschweigerin das Rennen dennoch gewonnen. „Die guten Athleten waren ja auf der WM-Strecke“, relativiert sie. Ihr eigentliches Ziel, in diesem Jahr noch einen Meisterschafts-Wettkampf zu absolvieren, hat sie sich abgeschminkt. „Das Wochenende hat mir doch die Grenzen aufgezeigt, ich werde jetzt für nächstes Jahr trainieren“, sagt sie.

Worte, wie man sie von der ehrgeizigen Ausdauerathletin gar nicht kennt, die vor der Babypause gesagt hatte, sie könne sich ein Leben ohne Leistungssport gar nicht vorstellen. „Aber mir hat diesmal auch etwas der Biss gefehlt“, hat Harenberg nun verblüfft festgestellt. „Da hat sich durch Yannick wohl doch der Schwerpunkt verschoben...“

Quelle: BZ, 11.09.2011, von Ute Berndt


Hannover: Sportmedaille für Athleten und Ehrenamtliche - 10.09.2010

Sportminister Uwe Schünemann hat jeweils vier Leistungssportler, Ehrenamtsträger und Vereine mit der Niedersächischen Sportmedaille ausgezeichnet. Beim Jahresempfang des Sports ehrte er am Freitag in Hannover die Rollstuhl-Basketballerin Simone Kues (Lüneburg), den Sportschützen Hans Jörg Meyer (Broistedt), das Sledge-Eishockeyteam Ice Lions Langenhagen und die fünfmalige Quadrathlon-Weltcupsiegerin Silke Harenberg (Braunschweig) für ihre sportlichen Leistungen. Quadrathlon besteht aus den vier Disziplinen Schwimmen, Radfahren, Kajakfahren und Laufen.

Nicht nur Sieger und Titelgewinner standen bei der gemeinsamen Veranstaltung von Landesregierung und Landessportbund (LSB) im Mittelpunkt. Für ihren jahrelangen und ehrenamtlichen Einsatz erhielten Kurt Billerbeck (TV Badenstedt), Gerhard Bücker (VfL Hannover), Erhard Mattern (TSV Achim) und Herbert Freese vom Klootschießer- und Bosselverein Moorkant Neuschoo die Sportmedaille.

Als „beispielhaft“ lobten Schünemann, LSB-Direktor Reinhard Rawe und LSB-Vizepräsidentin Hedda Sander die Arbeit der vier Vereine OSC Damme, MTV Schwarmstedt, TC Odeon Hannover und SFV Europa im PSV Braunschweig. „Alle Geehrten haben sich für den Sport in Niedersachsen große Verdienste erworben“, sagte Schünemann vor rund 400 Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft.

Quelle: BZ, (dpa)


Harenberg geht in die Babypause und plant Comeback - 13.08.2010

Archivfoto

Wenn Silke Harenberg von ihrer derzeitigen Babypause spricht, klingt es mehr nach Zwangspause allerdings mit Augenzwinkern. Ihre Auszeit seit dem Frühjahr wegen einer Thrombose hätten sie und ihr Partner Guido Jung prompt zur Schwangerschaft genutzt, erzählt die 42-jährige Quadrathletin. „Ich habe also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.“

Denn gleich, wenn ihr Söhnchen im Januar zur Welt gekommen sein wird, will Braunschweigs vielfache Sportlerin des Jahres ein Comeback starten. „Ich kann‘s nicht lassen, ein Leben ohne Sport kann ich mir nicht vorstellen“, betont sie. Deshalb hat sie - wo sie schon nicht selbst bei der Weltmeisterschaft im tschechischen Sedlcany antreten konnte - dort die anderen deutschen Quadrathleten betreut, Startunterlagen besorgt, Meldelisten ausgefüllt und die Konkurrenz beobachtet. „Ich habe gestaunt - üben das hohe Niveau“, sagt sie. „Eine Rückkehr ins Nationalteam wäre aber wohl kein Problem für mich - in die Weltspitze vielleicht.“

Die Argumente der Freunde hört sie wohl, die ihr sagen, sie solle doch erstmal abwarten, ob sie als Mutter überhaupt noch Lust auf Leistungssport hat. „Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich keine Lust mehr habe“, sagt Silke Harenberg. „Ich will ein Comeback jedenfalls nicht von vorneherein ausschließen.“

Quelle: BZ, 13.08.2010 von Ute Berndt


Philipp Glawe überzeugt - 03.07.2010

Siebter Platz bei deutschen Schwimmmeisterschatten.

Als einziger Braunschweiger startete Philipp Glawe vom PSV bei den deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin. Bei seinem Start über 50 Meter Freistil konnte er den siebten Platz in der Jahrgangswertung (1991) in 0:24,89 Min. belegen.

Ein schöner Erfolg, wenn man die schwierigen Trainingsumstände in der Vorbereitung auf diese Meisterschaften betrachtet. Die gezielte Vorbereitung begann planmäßig Ende 2009. Im Frühjahr schaffte Philipp Glawe die Qualifikation für die DM bei den Bezirks- und Landes-meisterschaften.

Aufgrund seiner Ausbildung und Prüfungen zum Physiotherapeuten konnte er ab April jedoch nur noch eingeschränkt trainieren. Die Leistungen gingen zurück, Nervosität kam auf. Die Nord-Meisterschaften im Mai liefen nicht mehr wie geplant.

Gemeinsam mit seiner Trainerin Silke Harenberg wurde ein individueller Plan erstellt, der viel Disziplin erforderte. Letztlich haben sich die Mühen ausgezahlt. Die Erwartungen wurden voll erfüllt.

Quelle: BZ, 03.07.2010


Thrombose bremst Harenberg im Weltcup aus - 17.06.2010

Braunschweiger Quadrathletin muss viele Wochen Zwangspause machen.

Eigentlich hätte ihre Saison längst weitergehen sollen. Und zwar noch erfolgreicher als zuletzt. „Der Weltcup-Start war so vielversprechend“, sagt Silke Harenberg. Doch nun setzt eine Thrombose Braunschweigs Quadrathletin für lange Zeit außer Gefecht.

„Das ist total ärgerlich“, schimpft die 42-Jährige, die sich auf gutem Weg wähnte, nach dem Auftaktsieg auf Ibiza einmal mehr die Weltcup-Gesamtwertung zu gewinnen.

Stattdessen muss sie nun froh sein, wenn sie in dieser Saison überhaupt noch mal zum Vierkampf mit Schwimmen, Radfahren, Laufen und Kanufahren antreten darf. „Ich hoffe, dass ich im August wenigstens noch ein, zwei Wettkämpfe bestreiten kann.“

Bis dahin will sie sich zunächst mit moderatem Training fit halten, zu dem sie kniehohe Kompressionsstrümpfe tragen muss. Richtig an die Grenzen zu gehen, ist aber zu gefährlich und wohl auch nicht möglich.

Auch richtiges Radtraining verkneift sich die ehrgeizige Braunschweigerin gezwungenermaßen. Denn ein Sturz mit den üblichen Hautabschürfungen könnte wegen der blutverdünnenden Mittel, die sie einnehmen muss, fatale Folgen haben.

Quelle: BZ/ Ute Berndt


Silke Harenberg siegt auf Ibiza - 14.05.2010

Silke Harenberg hat den ersten Quadrathlon Weltcup-Wettbewerb der Saison in der offenen Klasse gewonnen. Auf Ibiza siegte die 42-Jährige auf der Mitteldistanz. „Zum Laufen war es fast schon zu heiß, aber das Wasser war mit 15 Grad zu kalt Die Radstrecke war sehr anspruchsvoll. Der Klopfer war. der Lauf, er führte über Geröll, und man musste sehr aufmerksam sein“, schildert die fünffache Weltcup-Gesamtsiegerin die Bedingungen.

Für die Kajak Rennen hatten die Veranstalter den Teilnehmern See Kajaks gestellt. Nach 1,5 Kilometern Schwimmen im Meer, 8 Kilometern im Kajak, 40 Kilometern auf dem Rad und dem 10-Kilometer-Lauf kam Harenberg nach 3:30,44 Stunden ins Ziel. Nächster, Wettkampf für die Braunschweigerin sind die Europameisterschaften am 6. Juni im bayerischen Steinberg.

Quelle: BZ/ tch


„Vereinen werden immer mehr Steine in den Weg gelegt“ - 04.05.2010

Silke Harenberg düst auf ihrem Rennrad bei der Quadrathlon-WM eine Straße entlang. Außer Radfahren gehören Laufen, Kanufahren und Schwimmen zum Quadrathlon. Braunschweigs fünfmalige Sportlerin des Jahres ist auch Trainerin und Jugendleiterin der Schwimm-Abteilung im PSV. Archivfoto: privat

 

 

Braunschweigs Sportlerin des Jahres meint: Zivilcourage ist trainierbar, aber Politik, Finanzamt und Versicherungen behindern die Klubs

Zivilcourage — das Thema ist in Braunschweig wieder in aller Munde gewesen, nachdem ein 24-Jähriger auf dem Welfenplatz in der Südstadt zwei Mädchen vor Schlägern gerettet hatte. Während eines Symposiums der Polizei sprach auch Braunschweigs fünfmalige Sportlerin des Jahres Silke Harenberg (42) über Zivilcourage — und brachte neue Aspekte in die Debatte ein.

Quadrathlon-Weltcupsiegerin und Jugendtrainerin Harenberg über Zivilcourage als charakterliche Eigenschaft oder trainierbare Fähigkeit:

„Jeder kann helfen. Es tut aber nicht jeder, was nicht Charaktersache sein kann. Vielmehr werden Eigenschaften und Werte nicht mehr vermittelt, die dafür sorgen, dass man den Mund aufmacht, wenn andere schweigen. Diese Eigenschaften und Werte müssen gefördert werden, sie sind trainierbar — Eigenschaften und Werte wie Selbstbewusstsein, Sozialkompetenz, Solidarität, soziale Verantwortung, Respekt, Toleranz und auch Mut. Mut fehlt auch meist gar nicht, sondern soziale Verantwortung. Eigene Probleme etwa oder dringende Termine werden gern vorgeschoben, wenn man sich nicht um andere gekümmert hat.“

…die Möglichkeiten, diese Eigenschaften und Werte zu fördern:

„Dies geht gut im Sport, im gemeinsamen Spiel. Kinder orientieren sich an Vorbildern, an ihren Eltern und Lehrern, aber auch an ihren Trainern und Betreuern im Verein. Ihre Rolle ist es, den Kindern und Jugendlichen Anerkennung durch Erfolge zu verschaffen. Darüber hinaus lernen sie, sich in die Gemeinschaft einzubringen, Regeln anzuerkennen, in der Gruppe zurückzustecken und damit soziale Verantwortung.“

…Steine, die Vereinen in den Weg gelegt werden bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und damit beim Vermitteln von Werten:

„Zivilcourage ist trainierbar, die Infrastruktur dafür vorhanden, denn es gibt Sportvereine. Man muss sie aber auch in Projekte einbinden, und man muss ihre Stellung stärken. Das passiert aber nicht, den Vereinen werden stattdessen immer mehr Steine in den Weg gelegt durch die Politik, das Finanzamt und Versicherungen. Es gibt immer neue Regelungen und Vorschriften. Viele Vereine wollen noch mehr machen, können es aber nicht. Das darf nicht sein.“

Quelle: BZ/ Marc Rotermund


Harenberg gewinnt vor Steinke - 02.02.2010

Wieder Silke Harenberg! Die Quadrathletin (von links links) des PSV versteht es seit Jahren, ihre Fans zur Wahl zu motivieren. Zum fünften Mal in Folge siegte die 41-Jährige, diesmal mit 47,1 Prozent der Stimmen vor Taekwondo-Kämpferin Svenja Steinke (13,6) und Triathletin Sarah Fladung (13,1), deren Mutter Ulrike zur Ehrung gekommen war.

Quelle: BZ


Lohn der Arbeit – Auf dem roten Teppich ins Ziel - 05.09.2009

Silke Harenberg holt Bronze bei der Sprint-EM der Quadrathleten in Köln

Silke Harenberg ist von der Sprint-EM der Quadrathleten mit der Bronzemedaille zurückgekehrt. In ihrer Altersklasse reichte ihre Zeit von 1:57,02 Stunden für den Sieg.

700 Meter Schwimmen, 25 Kilometer Radfahren, 4,5 Kilometer Kanufahren und zum Schluss noch 7 Kilometer Laufen – es lief von Beginn an gut für die Braunschweigerin.

"Ich bin mehr als zufrieden, ich bin den ganzen Wettkampf über sehr locker geblieben", bilanzierte Harenberg den Tag in Köln.

Nach dem Schwimmen stieg sie als Zweite aufs Rad. "Eine tolle Zeit für mich, obwohl ich das Gewusel nicht gerade liebe." Die Sprint-EM war am Wochenende nämlich eingebettet in den Langdistanz-Triathlon in und um Köln. 600 Teilnehmer stürzten sich in den Fühlinger See – da wurde es ganz schön eng.

An Position zwei lag Harenberg auch noch, als sie ins Kanu stieg. Heftige Windböen und Regen machten diesen Abschnitt nicht gerade zum Sonntagsausflug, Harenberg verlor einen Platz.

Den hätte sie im abschließenden Lauf vielleicht sogar wieder gutgemacht, wäre sie auf der Strecke nicht falsch abgebogen. "Ich habe den Fehler schnell bemerkt, aber die verlorene Zeit war nicht mehr wettzumachen", sagt die Braunschweigerin, die trotzdem ihre gute Laune behielt. "Alles in allem war es ein guter Wettbewerb." Zumal die gute Platzierung ihr ganz nebenbei den Gesamtsieg im Weltcup bescherte. hds

Quelle: BZ/ hds


Wolkenbruch machte das Rennen zur Tortur - 26.08.2009

SEDLCANY. Wenn Silke Harenberg tiefstapelt, wird es meist doch ganz erfolgreich. Von der Kurzdistanz-Weltmeisterschaft der Quadrathleten im tschechischen Sedlcany kehrte die Braunschweigerin mit dem Titel in ihrer Altersklasse zurück. In der offenen Klasse wurde sie Siebte, mit dem deutschen Team Zweite hinter Tschechien.

"Ich bin halbwegs zufrieden", meinte die 41-Jährige vom PSV, die nach einer Wadenverletzung nicht in Topform angetreten war.

Der Wettkampf über 1,5 Kilometer Schwimmen, 10 Kilometer Kanufahren, 40 Kilometer auf dem Rad und 10 Kilometer Laufen war für alle Teilnehmer ein ganz besonderes Abenteuer.

Beim Training herrschten noch 30 Grad, im Rennen einen Tag später aber nur 13 Grad, und dazu prasselte ein lang anhaltender Wolkenbruch nieder. "Beim Schwimmen im wärmeren Wasser habe ich noch geschwitzt, aber im Kajak gefroren, wie ich es noch nie erlebt habe", berichtet Harenberg.

Dann ging es auf dem Rad über überspülte Straßen, teilweise mit Kopfsteinpflaster. "Da war Konzentration und Vorsicht angesagt", erzählt sie, dass sie immer das Bild der in Führung liegenden Triathletin in Hamburg im Kopf hatte, die auf einem nassen Gullydeckel fürchterlich gestürzt war.

Nach 30 Kilometern konnte Harenberg sich vor lauter Kälte ihre Finger nicht mehr bewegen, ein echtes Problem beim Schalten und Bremsen.

Schlimmer noch: Als sie auf die Laufstrecke wechseln wollte, bekam sie wegen der steifen Hände ihren Helmverschluss nicht auf. Und Hilfe von anderen ist verboten. So nestelte sie eine gefühlte Ewigkeit am Kopfschutz herum und verlor einige Zeit, was sie vor allem für die Mannschaftswertung wurmte.

Beim Laufen gab‘s dann keine Schwierigkeiten mehr. "Da wurde es langsam etwas wärmer", erzählt die Braunschweigerin.

Quelle: BZ/ Ute Berndt


Silke Harenberg siegt trotz Trainingspause - 20.08.2009

Quadrathlettn beim Weltcup in Tyn auf Rang eins

Einen schönen Erfolg feierte Quadrathletin Silke Harenberg beim Sprint-Weltcup im tschechischen Tyn. Nach 1000 Metern Schwimmen, 5 Kilometern im Kajak, 25 Kilometern auf dem Rad und dem abschließenden 5-Kilometer-Lauf belegte die 41-Jährige vom Polizei SV den ersten Platz.

Den entscheidenden Vorsprung hatte sich Harenberg gleich in der ersten Disziplin herausgeschwommen. Dreimal mussten die Athletinnen den Kurs auf der Hochwasserführenden Moldau durchschwimmen und hatten dabei mit der starken Strömung zu kämpfen. „Ich bin taktisch geschwommen, habe versucht im richtigen Winkel zur Strömung

zu schwimmen“, berichtet Harenberg. Nach 20:48 Minuten hatte sie die Schwimmstrecke bewältigt und stieg als erste ins Kajak. Für die fünf Kilometer benötigte sie 28,09 Minuten. „Da habe ich etwas Zeit verloren“, analysiert Harenberg, die dennoch die Führung behauptete.

„Wunderbar“, so die Quadrathletin, sei das Radrennen verlaufen. Mit 45,05 Minuten behielt sie vor dem 5-Kilometer-Lauf ihren Vorsprung In der Abschlussdisziplin machte sich dann die zweiwöchige Zwangspause wegen eines Infekts bemerkbar. Aber Harenberg :kämpfte sich durch und gewann am Ende vor der Tschechin Skelova und Ellen Mielke aus Lampertheim

Quelle: BZ/ tch


Windböen zwingen Harenberg auf der Kanustrecke zu Umwegen - 11.06.2009

PSV-Athletin wird Sechste bei der Quadrathlon-Europameisterschaft

BRAUNSCHWEIG. Sie kann sich nichts vorwerfen und ist zufrieden mit ihrer Platzierung. Dennoch ahnt Silke Harenberg: "Bei besserem Wetter wäre mehr möglich gewesen." Bei der Quadrathlon-Europameisterschaft in Steinberg bei Regensburg musste sich Braunschweigs Sportlerin des Jahres mit Rang sechs in der offenen Klasse begnügen. Ihre Altersklassenwertung bei den über 40-Jährigen gewann die Athletin der PSV – schließlich ist sie dort mit die Jüngste.

Was der Braunschweigerin im Wettkampf zu schaffen machte, waren die Sturmböen beim Kanufahren. "Es war verdammt windig, so dass sich Wellen gebildet hatten", berichtet sie. "Wenn da das Paddel im falschen Moment oben ist, zieht es einen rum und man kentert." Vielen Konkurrentinnen bei der EM ist das passiert, Harenberg nicht.

"Aber dafür bin ich eben sehr vorsichtig gefahren, habe Umwege gemacht", erzählt sie. "Die Alternative wäre gewesen, alles zu riskieren und vielleicht nicht ins Ziel zu kommen." Die Rivalinnen an der Spitze hatten es einfacher, sind Spezialistinnen beim Kanufahren, während sich die Braunschweigerin diese vierte Disziplin erst spät antrainiert hat und bei widrigen Umständen nicht mit der gleichen Sicherheit fahren kann. "Für meine Verhältnisse habe ich alles richtig gemacht", sagt sie und gratuliert der Konkurrenz: "Diesmal waren halt die Kanufahrer vorne."

Zum Sieg hätte es wohl bei ruhiger See ohnehin nicht gereicht. Zumindest das Spitzentrio war über die 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 km Radfahren 10 km Kanu und 10 km Laufen sehr schnell unterwegs, wie Harenberg einräumt.

Die erfolgsverwöhnte 40-Jährige war besonders mit ihrer Schwimm- und Radleistung zufrieden und hatte im Vorfeld die richtige Ahnung, dass sie diesmal von jüngerer deutscher Konkurrenz bezwungen werden könnte. Es siegte Antje Fiebig aus Potsdam vor einer Tschechin und der Saarbrückerin Sarah Jung.

Dass dies Aussagewert für die weitere Saison haben könnte, glaubt Harenberg aber nicht. "Geschlagen gebe ich mich denen noch nicht, ich greife wieder an", betont sie und will nach auskurierter Knieblessur im Juli beim Weltcup in Tschechien den Beweis antreten.

Quelle: BZ/ Von Ute Berndt


Harenberg auf Ibiza stark in die Saison gestartet - 23.05.2009

Der Weltklasse-Quadrathletin Silke Harenberg ist der Saisonauftakt gelungen. Auf Ibiza belegte die 40-Jährige über die Kurzdistanz den zweiten Platz in der offenen Klasse und gar den ersten Platz in ihrer Altersklasse.

Die Kurzdistanz im Quadrathlon umfasst 1,5 Kilometer Schwimmen, 10 km Kajak, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Harenbergs Zeit: 2 Stunden, 57 Minuten und 50 Sekunden.

"Mit dem Gesamtergebnis bin ich zufrieden", resümierte die Braunschweiger Sportlerin des Jahres. Mit ihrer Leistung im Schwimmen gleich zum Start des Wettkampfs ging sie allerdings hart ins Gericht. "Ich war miserabel, vielleicht weil es noch so früh am Morgen war." An den äußeren Bedingungen jedenfalls habe es nicht gelegen. "Das Meer war flach. Es hat alles gepasst."

Beim Kanufahren aber steigerte sich die Quadrathletin dann erheblich und stieg anschließend als Erste aufs Fahrrad. Spätestens da wurde deutlich: Silke Harenberg ist für die Europameisterschaft über die Mitteldistanz gerüstet. Diese findet am 7. Juni in Steinberg bei Nürnberg statt.

Quelle: BZ/ mro


Die beliebtesten Sportler der Region - 28.03.2009

BRAUNSCHWEIG. 2500 Zuschauer feierten gestern Abend bei der Sport-Gala in der Braunschweiger Stadthalle.

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist die beliebteste Spitzenmannschaft der Region. Das hat die Leser-Wahl unserer Zeitung ergeben, an der sich insgesamt 7000 Frauen und Männer beteiligt haben.

Gestern Abend bei unserer stimmungsvollen Sport-Gala in der Braunschweiger Stadthalle nahmen unter anderen Torjäger Grafite sowie Abwehrchef und Weltmeister Andrea Barzagli für den Titelanwärter VfL die Auszeichnung entgegen, nachdem Stargast Roger Hodgson die 2500 Besucher mit den Titeln von Supertramp begeistert hatte.

Silke Harenberg war schon viermal Braunschweigs Sportlerin des Jahres und hoffte, auch bei der Regionswahl zuschlagen zu können. "Aber ich hatte mit Janne Schäfer als harte Konkurrentin gerechnet", meinte sie. Woher die Quadrathletin ihre vielen Stimmen bekommt, ist offensichtlich: "Ich trainiere mehrere Jugendmannschaften und bin in drei Vereinen, mich kennen viele."

Die Zuschauer amüsierten sich anschließend auch noch zur Musik von Carolin Fortenbacher, dem Musical-Star aus Mamma Mia. Bis spät in die Nacht feierten und tanzten sie ausgelassen.

Die Stadtsportbund-Chefs von Braunschweig und Wolfsburg, Rainer Thiede und Franz Matthies, erhielten einen Ehrenpreis. Einen VW Golf gewann Horst Schmidt aus Lehre, der sich an der Abstimmung zu den Regionssportlern des Jahres beteiligt hatte.

Quelle: BZ/ Ute Berndt, Thomas Fröhlich und Christian Schiebold, UB

 

 

 


Braunschweigs Sportler des Jahres - 30.01.2009

Unsere Leser wählten Lisa Ann Mukodzi, Julian Rohn, Silke Harenberg, den SV Broitzem und die USC-Jugend - 2000 Zuschauer gestern beim Abend des Sports in der VW-Halle

BRAUNSCHWEIG. In einer prachtvollen Premiere hat sich der Braunschweiger Sport gestern Abend in der Volkswagenhalle gefeiert.

Die Ehrung der Stadt für ihre nationalen und internationalen Meister war erstmals verbunden mit der Auszeichnung unserer Zeitung für die Sportler des Jahres, gewählt durch knapp dreitausend unserer Leser. So durften sich die Gewählten nun vor großer Kulisse zeigen.

Die Nominierten wurden in Videofilmen vorgestellt, ehe die Namen der Titelträger verraten wurden. Größte Überraschung: Die Altherren-Fußballer des SV Broitzem schlugen den deutschen Serienmeister im American Football, die Lions, im Rennen um den Titel Mannschaft des Jahres. Reitsport-Funktionär Heinz Schütte erhielt von Oberbürgermeister Gert Hoffmann und Stadtsportbund-Präsident Franz Matthies die Sportmedaille der Stadt.

Tanzgruppen aus Braunschweiger Vereinen, angeführt von den BTHC-Formationstänzern, gestalteten das Programm. Interviews unserer Redakteure mit der querschnittsgelähmten Hockeyspielerin Michaela Schlett, Rudersenior Harald Prade und Fußball-Kunstschütze Philip Specka kamen hinzu.

Quelle: BZ/ Ute Berndt

 


Silke Harenberg gewinnt in Kanada Kanu-Marathon - 18.09.2008

Mit Erfolg hat Silke Harenberg vom Polizei SV unbekanntes Terrain betreten. Die Quadrathlon-Weltcupsiegerin gewann zusammen mit ihrer kanadischen Wettkampf-Partnerin Johanna Campbell einen Kanu-Marathon über die Gesamtstrecke von 27 Kilometern.

Rund um Dartmouth/Kanada waren im Kajak-Zweier zusätzlich zur Wasserstrecke vier Abschnitte zu absolvieren, in denen das Boot getragen werden musste. Auf diesen Portagen in der atemberaubend schönen Landschaft von Nova Scotia büßten Harenberg/Campbell den Vorsprung ein, den sie auf dem ersten Kajak-Abschnitt herausgefahren hatten.

Dauerregen machte den Ein- und Ausstieg für alle Teilnehmer sehr rutschig. Die deutsch-kanadische Kajak-Besatzung war auf dem Wasser das schnellste Duo und hatte auch beim Zielsprint die Nasen vor. In einer Zeit von 2:40,59 Stunden entschieden Silke Harenberg/Johanna Campbell das Rennen zu ihren Gunsten.

Quelle: BZ/ts


Harenberg gewinnt Weltcup trotz Wechselfehlers - 19.08.2008

Bei den Quadrathlon-Europameisterschaften hat Silke Harenberg die Altersklasse 40 und damit den Gesamt-Weltcup gewonnen. Im thüringischen Suhl belegte die Sportlerin vom Polizei SV in der offenen Klasse Rang sechs mit einer Gesamtzeit von 1:44,20 Stunden. Europameisterin wurde die Berlinerin Katrin Burow.

Die routinierte Athletin leistete sich einen ungewöhnlichen Patzer, über den sie gestern schon wieder lachen konnte. Bei diesem Wettkampf fand im Gegensatz zur sonstigen Reihenfolge das Radfahren vor dem Kanurennen statt. Harenberg: "Ich bin wie gewohnt vom Rad runter in die Wechselzone und habe mir die Laufschuhe angezogen. Ehe ich meinen Fehler bemerkte, hatte ich knapp eine Minute verloren."

Damit klang die Wettkampfsaison für Silke Harenberg aus. Sie freut sich auf eine kleine Pause, ehe das Training für die nächste Saison beginnt. Denn die 40-Jährige weiß: "Die Konkurrenz wird immer jünger und stärker."   

Quelle: BZ/ ts


"Es war eine Quälerei" - 13.08.2008

Silke Harenberg erreicht 7. Platz bei Quadrathlon-WM

Ganz zufrieden war sie nicht – Silke Harenberg hatte sich bei der Quadrathlon-WM im tschechischen Sedlcany einen Platz unter den besten Fünf ausgerechnet. Es hat aber nur zu Rang 7 gereicht. In der Mannschaftswertung landete die deutsche Mannschaft hinter Sieger England und Tschechien auf dem dritten Platz.

"Meine Kondition war nicht so wie gewünscht", sagte die 40-Jährige am Montag, einen Tag nach dem Wettkampf. " Schon von Anfang an, beim Schwimmen war es eine Quälerei. Die Strecke in Tschechien sei eh wahnsinnig schwer.

Bei angenehmen äußeren Bedingungen mussten die zwanzig Athletinnen 1,5 Kilometer Schwimmen, 10 Kilometer im Kanu absolvieren, 40 Kilometer Fahrradfahren und 10 Kilometer laufen. "Es war ein erstaunlich offenes Rennen. Ich habe mich aber wahnsinnig geärgert, weil ich 100 Meter vor dem Ziel noch überholt wurde", sagte Harenberg.

Weltmeisterin wurde, wie im vergangenen Jahr, die Engländerin Helen Parkinson in 3:08:45 Stunden. "Die Engländerinnen waren haushoch überlegen und unschlagbar."

Am Samstag gehen die Quadrathletinnen wieder an den Start – diesmal in der Kurzdistanz. In Suhl, Thüringen, findet dann die Europameisterschaft statt. "Da habe ich ein besseres Gefühl", sagte Harenberg. "Mein Ziel ist es, besser abzuscheiden als bei der WM"   

Quelle: BZ/ fjo


Harenberg erreicht Rang drei - 29.07.2008

Quadrathlon-Weltcup in Karlstejn: Zwei Tschechinnen vor der PSV-Athletin

Auf Rang drei beendete Silke Harenberg vom PSV den Weltcup-Quadrathlon im Sprint in Karlstejn in Tschechien. Die Braunschweigerin benötigte für die Schwimmstrecke (ein Kilometer) 14:14 Minuten, für die Kajak-Distanz (fünf Kilometer) 40:24 Minuten, mit dem Rad (21 Kilometer) 46:00 Minuten und für den Sechs-Kilometer-Lauf 26:05 Minuten.

"Die Zeiten waren im Rahmen," stellte Harenberg fest. Lediglich zwei einheimische Starterinnen waren schneller als die PSV-Starterin. "Die waren im Kajak nicht zu schlagen und haben da viel Zeit gut gemacht", erklärte Harenberg.

Schwierig war für die Athleten die Schwimmstrecke, die im Fluss Berounka, der mit seinen verschiedenen Strömungen hohe Ansprüche an die Quadrathleten stellte. Geschwommen wurde auf einer Wendepunktstrecke.

Interessant und abwechslungsreich, so Harenberg, sei zudem die Radprüfung gewesen, die in bergigem Gelände ausgetragen wurde.

Zwei weitere Weltcup-Rennen stehen für Silke Harenberg nun noch aus. Zunächst startet sie beim Sprint-Wettbewerb in Sedlcany (Seltschau), 60 Kilometer südlich von Prag. Zum Saisonabschluss folgt dann ein Wettbewerb in Thüringen, in der Nähe von Suhl.

Quelle: BZ


Harenberg wird in Tyn Zweite - 14.07.2008

Quadrathletin mit Platzierung im Sprint-Weltcuprennen zufrieden

"Ich bin eigentlich sehr zufrieden", stellt Silke Harenberg (PSV) fest. Beim Sprint-Quadrathlon kam die Braunschweigerin am Samstag in Tyn in Tschechien auf den zweiten Rang hinter der Lokalmatadorin Alena Dufkova, die nach 1:49:24 Stunden ins Ziel kam.

Harenberg benötigte für die Schwimmdistanz (1 Kilometer), Kajak (5 Kilometer), Rad (24) und Laufen (5) insgesamt 1:51:52 Stunden. Bei perfektem Wettkampfwetter war Silke Harenberg mit ihren Leistungen im Schwimmen, Radfahren und Laufen sehr zufrieden, lediglich mit dem Kajak kam sie nicht wie gewohnt gut ins Rennen. "Ich hatte zuletzt mehr Lauftraining gemacht, weil ich dort Probleme hatte", schildert sie. Entsprechend hatte sie das Kajak-Fahren etwas eingeschränkt.

Den nächsten Weltcup bestreitet Harenberg am 26. Juli in Karlstein. BZ


Harenberg startet bei Quadrathlon in Tschechien - 11.07.2008

Im Quadrathlon-Weltcup startet Silke Harenberg vom PSV am Samstag zu einem Sprint-Distanz-Rennen im tschechischen Tyn. "Ich habe zusätzliche Lauftrainingseinheiten absolviert, doch beim Kanu-Training im Mittellandkanal bin ich gekentert und habe mir einen Fuß geprellt, dennoch werde ich starten", sagt Harenberg. Ihr Wettbewerb besteht aus Schwimmen, Kanu- und Radfahren sowie Laufen.  BZ/ts (Auszug)


Byatt und Harenberg zum Saisonbeginn vorne - 06.05.2008

Der Engländer Andrew Byatt und die Braunschweigern Silke Harenberg sind die beiden Gewinner des Quadrathlon Weltcup-Auftaktes auf Ibiza. Das Rennen auf der Balearen Insel wurde letzten Samstag über 1,5km Schwimmen, 7km Kajak, 32km Rad und 9km Laufen ausgetragen.

Bei strahlender Sonne und starken Winden wurde der Wettkampf am Platja d´en Bossa gestartet. Und gleich von Beginn an konnte sich Andrew Byatt vom restlichen Feld absetzten. Der Rettungsschwimmer von der britischen Küste, schien nur so mit den teilweise bis zu 3m hohen Wellen zuspielen. Nach dem Schwimmen hatte er sich schon einen Vorsprung von gut 5 Minuten auf die Konkurrenz erarbeitet. Als Bester vom Rest konnte Stefan Teichert (SG Poseidon/WSC Heidelberg), gefolgt von Leos Ronsavy (CZE) das Wasser verlassen.

Bei den anspruchsvollen Bedingungen auf dem Wasser konnte Byatt sein Führung auch mit dem Kajak sicher behaupten. Auf dieser Strecke holten vor allem die einheimischen Spanier wie Vicent Roig oder Guillermo Soler viel Zeit und Plätze im Verfolgerfeld auf. Darunter hatten unter anderem Teichert und Ronsavy zu leiden, die zwar froh waren, dass sie ein Leihkajak bekommen konnten und sich so den aufwendigen Transport nach Ibiza ersparen konnten, aber mit ihren schweren "Dickschiffen" doch etliche Zeit liegen ließen.

Die Radstrecke sorgte bereits schon vor dem Wettkampf für zahlreiche Diskussionen, da die Strecke ein Rundkurs von nur 3,5km Länge war und somit das Windschattenfahren frei geben wurde. Allerdings musste der Veranstalter auch sehr kurzfristig eine neue Wettkampfstrecke finden, da die ursprünglich geplante Strecke von den Behörden nicht genehmigt wurde.

Bei den sich zwangsläufig zahlreich bildenden Pulks auf den kurzen Radrunden konnte auch Andrew Byatt Mitstreiter finden und so seine Führung weiter behaupten. Hinter ihm versuchten die zwei Spanier Roig und Soler zusammen Zeit aufzuholen. Als nächste Verfolgergruppe stiegen nach dem Kajak Teichert und Ronsavy zusammen auf Rad, doch ihre gemeinsame Verfolgungsjagd sollte nicht lange andauern, denn gleich nach einpaar Kilometern fuhren Beide zu schnell in eine Kurve und wurden durch eine Bodenwelle ausgehebelt. Mit zahlreichen Blessuren fuhren sie zwar weiter, aber vor allem der Eppelheimer Teichert konnte das hohe Tempo an der Spitze nicht mehr mit gehen.

Beim abschließenden Lauf durch die Salinen, der mit seinen Unebenheiten noch einmal alle Konzentration forderte, konnte Byatt am Ende einen mehr als klaren Sieg entgegenlaufen. Zweiter wurde der Vorjahressieger Vicent Roig, Dritter wurde mit einem Kraftakt Leos Ronsavy, der beim Laufen noch Guillermo Soler abfing. Bester deutscher wurde Stefan Teichert, der sich noch auf den 7. Platz durchbiss.

Im Damenrennen konnte zunächst die Spanierin Lidia Yern im Schwimmen leicht von Ellen Mielke (KC Lampertheim) und Silke Harenberg (PSV Braunschweig) absetzten. Die beiden Deutschen konnten dann aber schon auf der Paddelstrecke in Führung gehen und stiegen beide fast zeitgleich aufs Rad. Hinter den Beiden konnte auch Jean Ashley (GBR) ihren Rückstand nach dem Schwimmen verkleinern.

Mit dem Rad konnte sich dann Harenberg alleine an die Spitze setzten und sich einen kleinen Vorsprung herausfahren. Die wenigen Damen konnten im Gegensatz zu den Männer den Vorteil (oder auch Nachteil) des Windschattenfahres nicht ganz nutzen, da nur Frauen bei Frauen und Männer bei Männer im Windschatten fuhren durften.

Auf der abschließen Laufstrecke konnte dann die mehrmalige Weltcupgesamtsiegerin Silke Harenberg ihren Vorsprung verwalten und holte ihren ersten Saisonsieg. Wobei ihr die Engländerin Jean Ashley noch einmal sehr nahe kam. Leider musste Ellen Mielke neben Ashley auch noch Lidia Yern beim Laufen an sich vorbei ziehen lassen.

In der Altersklassenwertung konnte Miguel Hadlich (TSV 1860 Gera-Zwötzen) mit einem Sieg in der AK50 überzeugen, wobei er dabei auf starke Konkurrenz aus dem eigenen Lager versichten musste, den der ebenfalls angereiste Horst Krüger (TSV 1860 Gera-Zwötzen) musste seinen Start krankheitsbedingt absagen.

Und auch wenn die spanische Art die Dinge etwas locker und langsamer anzugehen etwas gewöhnungsbedürftig ist, muss man doch besonders das Bemühen des Veranstalters hervorheben, der den ausländischen Sportlern die Anreise mit guter, günstiger Unterkunft und kostenlosen Leihkajaks und Mietmagen sehr erleichterte.

Quelle: Quadratahlon-online


Silke Harenberg auf Ibiza: Bloß kein Spaziergang! - 30.04.2008

Von BZ/ Henning Thobaben

Ausgerechnet während gemütlicher Spaziergänge auf der Dienstreise traten die Probleme erstmals auf. Extremsportlerin Silke Harenberg musste sich im Dezember aufgrund eines Meniskuseinrisses operieren lassen. Für den Weltcup-Auftakt im Quadrathlon auf der spanischen Insel Ibiza am Samstag hat sie sich dennoch einiges vorgenommen.

"Ich habe dort immer gute Resultate erzielt", erinnert sich die Braunschweigerin, die erst seit zwei Monaten wieder voll im Training steht. 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Kanu, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen liegen vor ihr. Leichte konditionelle Defizite werden es ihr vor allem beim Laufen schwerer machen.

Sonst bangt die 40-Jährige mehr um die natürlichen Gegebenheiten. "Ich hoffe, dass es nicht wieder so verdammt windig ist." Schließlich werden die Kanu- und Schwimm-Disziplinen im Mittelmeer ausgetragen. Die Radstrecke führt entlang der Küste, wo es ihr ebenfalls kräftig um die Ohren blasen könnte.

Rein von der Muskelkraft sollte sie den Wogen des Meeres und der steifen Brise auf dem Land jedoch trotzen können. Harenberg hat im Winter viel Kraftsport gemacht.

Der erste Wettkampf sei immer etwas komisch. "Alles, was im Laufe der Saison automatisiert abläuft, ist jetzt noch nicht da", erzählt Harenberg. Das betrifft vor allem das Packen des Koffers: Nur nichts von der Ausrüstung vergessen!

Dann kann es gegen die aus ganz Europa angereiste Konkurrenz klappen. Ein Spaziergang wird es für sie nicht. Aber das ist wohl auch gut so. Die Verletzungsgefahr scheint für sie dabei ja höher zu sein.


Vertraute Sieger: Harenberg und die Lions räumen ab - 29.03.2008

Quadrathletin und die Footballspieler rangieren in Gunst der Fans ganz oben

Von BZ/ Thomas Saalfeld

Braunschweig hat gewählt. Silke Harenberg, die Vizeweltmeisterin im Quadrathlon, der Lions-Kicker Steffen Dölger und der deutsche Footballrekordmeister, die Lions, sind die Sportler des Jahres 2007.

Als sich die breitschultrigen Kicker der Lions auf der Stadthallen-Bühne aufbauten, ernteten sie einige bewundernde Blicke der RTL-Moderatorin Jasmin Wiegand, die zusammen mit Georg Poetzsch von Hitradio Antenne durch den Abend führte. Fast genau so viel Applaus wie die Football-Löwen gab es für das zweitplatzierte Überraschungsteam, die Volleyball-Zweitligamänner des USC. Sie hatten lange überlegt, ob sie für diese Saison überhaupt melden und jetzt eilen sie von einem Erfolg zum nächsten.

Bei den Frauen feierte Silke Harenberg einen Titel-Hattrick. Die Quadrathletin fügte ihren Siegen von 2005, 2006 den dritten Erfolg hintereinander hinzu.

"Ich hatte nicht dran geglaubt und freue mich riesig", strahlte die sichtlich erfreute Titelverteidigerin, für die offensichtlich viele Stimmen aus dem Lager der Schwimmer und Ausdauersportler gekommen waren. Ihre größte Konkurrentin, Sarah Fladung, kommt als Triathletin aus einem ähnlichen Lager.

Aus dem Football-Lager stammt auch der Männersieger Steffen Dölger. Der Lions-Kicker, der mit der Nationalmannschaft WM-Bronze in Japan geholt hatte, siegte hauchdünn vor Fifa-Schiedrichter Florian Meyer und rundete den Mannschaftserfolg der Footballer ab.

Als erste Sportler hatten der zwölf Jahre alte Hip-Hop-Europameister Timo Berger und die Wildcats-Cheerleader des 1. FFC ihre Titel bei der Jugendehrung abgeräumt. Nach seinem Gastspiel in der Stadthalle ging es für Berger gleich weiter nach Wendeburg, wo er einen Showauftritt hatte. "Damit finanziere ich mein Hobby Shoppen", erklärte der junge Tänzer.


Wolfsburgerin Müller ist Sportlerin des Jahres - 09.02.2008

Niedersachsen hat gewählt: Auszeichnung beim Ball des Sports an Fußballerin, Glandorf und Quakenbrücks Basketballer – Harenberg Dritte

HANNOVER. Nach einem Jahr Pause ist unsere Region bei der Wahl zu Niedersachsens Sportlern des Jahres wieder bei den Siegern vertreten. Martina Müller, zweifache Fußball-Weltmeisterin des VfL Wolfsburg, machte mit riesigem Vorsprung das Rennen.

Die 27-jährige Stürmerin bekam ihre Auszeichnung gestern Abend vor 3000 Gästen beim erstmals ausverkauften Ball des Sports im Kuppelsaal des Congress Centrums Hannover überreicht. Neben ihr im Scheinwerferlicht standen Handball-Weltmeister Holger Glandorf und die Basketballer der Artland Dragons Quakenbrück, die 2007 deutscher Vizemeister geworden waren und mit Manager Marko Beens und Dirk Mädrich in ihrer vierköpfigen Delegation immerhin zwei Braunschweiger geschickt hatten.

Müller hatte allerdings rund 3000 Stimmen mehr erhalten als der Nordhorner Rückraumstar und die Korbjäger und war somit in schwarzer Hose, weißer Bluse und locker gebundenem Schlips die strahlende Heldin des Abends.

Müller klare Nummer eins

"Ich bin ganz relaxed hier her gefahren", meinte sie. "Klar will man gerne Erste werden, aber mit der Wahl gerechnet habe ich nicht. Ich bin ja noch nicht so lange in Niedersachsen." Sie freute sich riesig. "Das zeigt, dass der Frauenfußball bei der Bevölkerung angekommen ist."

Die Laudatio auf die Wolfsburgerin hielt Bundesliga-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus, die dem Ball-Publikum augenzwinkernd verriet, dass sie Müller und anderen deutschen Spielerinnen bei der WM in China bis spät in die Nacht noch Nachhilfe bei der Abseitsregel gegeben habe. Auch Moderator Wolf-Dieter Poschmann begrüßte die Angreiferin mit einem frechen Spruch auf der Bühne. Angesichts ihrer Halbtagsstelle beim VfL scherzte der ZDF-Sportexperte, sie sei eine der wenigen, die den Wechsel zu Felix Magath überlebt hätte und nicht rasiert worden sei.

Nicht von Magath rasiert

Von den anderen Nominierten unserer Region durfte sich Quadrathletin Silke Harenberg über Platz drei freuen. Die 39-jährige Weltcup-Zweite vom PSV Braunschweig war erstmals außerhalb Braunschweigs zu einer Wahl nominiert. "Ich hab’s aus der Zeitung erfahren und war total überrascht", meinte sie und kündigte an, den Abend mit Showeinlagen des chinesischen Nationalzirkus und dem Auftritt von Barbara Schöneberger noch lange genießen zu wollen.

Mit Rang fünf begnügen musste sich Deutschlands Hockeyspielerin des Jahres, Tina Bachmann (Eintracht Braunschweig), und Schütze Jens Zimmermann (Braunschweiger SG). Der war sowieso perplex, zur Wahl gestellt worden zu sein. Schließlich hatte er seine Leistungssportkarriere vor Jahren beendet, war 2007 nur aus Spaß nochmal angetreten und dreifacher deutscher Meister geworden. Er nahm die Nominierung als Auszeichnung für sein Lebenswerk und amüsierte sich prächtig.

Quelle: BZ


Vier Athleten unserer Region nominiert - 27.11.2007

Wahl zu Niedersachsens Sportlern des Jahres: Abstimmung im Internet – Siegerehrung beim Ball des Sports

 

BRAUNSCHWEIG. Erstmals keine Mannschaft, aber gleich drei Frauen schickt unsere Region in die Abstimmung über Niedersachsens Sportler des Jahres 2007.

Martina Müller vom VfL Wolfsburg verteidigte in China mit den deutschen Fußballerinnen den Weltmeistertitel, Hockey-Olympiasiegerin Tina Bachmann von Eintracht Braunschweig wurde mit dem DHB-Team Europameisterin, und Quadrathletin Silke Harenberg vom PSV Braunschweig Weltcup-Zweite. Bei den Männer ist Sportschütze Jens Zimmermann von der SG Braunschweig nominiert, der 2007 drei deutsche Meistertitel holte. Die Sieger werden während des "Ball des Sports" am 8. Februar im Kuppelsaal des Congress Centrums Hannover geehrt.

Zur Wahl stehende Sportlerinnen: Tina Bachmann (Hockey/Braunschweig), Silke Harenberg (Quadrathlon/Braunschweig), Elke Hippler (Rudern/Hannover), Martina Müller (Fußball/Wolfsburg) und Cathleen Tschirch (Leichathletik/Hameln).

Sportler: Holger Glandorf (Handball/Nordhorn), Eike Onnen (Leichtathletik/Hannover), Michael Tarnat (Fußball/Hannover), Jan Tebrügge (Rudern/Osnabrück) und Jens Zimmermann (Schießsport/Braunschweig).

Mannschaften: Artland Dragons (Basketball/Quakenbrück), Wasserfreunde Hannover (Schwimmen), HSG Nordhorn (Handball), VfL Osnabrück (Fußball) und Master Rats Rock’n Roll Formation (Hameln).

Online-Voting ist bis zum 31. Januar möglich: www.balldessports.de BZ/ UB

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBall des Sports - online Voting


Harenberg mit Silber hoch zufrieden - 04.10.2007

PSV-Quadrathletin beim Saisonfinale auf Ibiza und in der Weltcup-Gesamtwertung auf Rang zwei

"Ich bin mehr als zufrieden. Es war meine bisher beste Saison", stellte Silke Harenberg vom Polizei SV fest. Mit Rang zwei im Quadrathlon-Weltcup-Finale auf Ibiza sicherte sich die Braunschweigerin auch Platz zwei in der Weltcup-Gesamtwertung.

Über die Kurzdistanz von 1500 Meter Schwimmen, 10 Kilometer im Kanu, 40 Kilometer auf dem Rad und 10 Kilometer Laufen benötigte sie 3:41:46 Stunden und musste beim letzten Weltcup-Rennen der Saison lediglich Katrin Burow (3:36:17) vom TuS Neukölln den Vortritt lassen. Auf Rang drei kam die Spanierin Lidia Yern Allen (3:36:17).

Bei Temperaturen um 35 Grad gingen die Quadrathletinnen wegen der vielen Quallen im Meer in Neoprenanzügen auf die Schwimmstrecke. Der hohe Wellengang vor der Baleareninsel machte den Athletinnen vor allem beim Schwimmen und anschließend beim Kanuwettbewerb erheblich zu schaffen. "Etliche Kanus sind dadurch gekentert. Ich hatte ein stabiles Boot, aber das kostete mehr Kraft", schilderte Silke Harenberg.

Auch beim Radfahren und Laufen waren die Bedingungen nicht gerade einfach. Die Radstrecke führte an der Küste entlang über flache, aber windanfällige Wege. Gelaufen wurde auf einem Pfad an der Felsenküste der Insel.

Für Silke Harenberg, die Weltmeisterin von 2003, 2005 und 2006, bedeutet der zweite Rang in der Gesamtwertung keine Enttäuschung. "Ich habe in dieser Saison nur erste, zweite und dritte Plätze belegt. So gut war ich noch nie zuvor", stellte die 39-Jährige fest.

"Es ist schön, zu sehen, dass es noch bergauf geht mit den Leistungen", erklärte Harenberg, die in dieser Saison die starken Quadrathletinnen aus der Tschechischen Republik und der Slowakei hinter sich ließ.

Am Gesamtsieg der Berlinerin Burow war in dieser Saison von Harenberg nicht zu rütteln. "Das hätte ich nicht hinbekommen", gab die Braunschweigerin unumwunden zu. Burow hatte sich bereits Mitte September beim Weltcup-Quadrathlon im kanadischen Halifax den entscheidenden Vorsprung vor ihrer Konkurrentin vom PSV Braunschweig erarbeitet.

Auch dort war Silke Harenberg als zweite Quadrathletin ins Ziel gekommen.

Von BZ/ Thomas Fröhlich


Silke Harenberg starke Zweite im kalten Halifax - 20.09.2007

Der großen Rivalin war auch diesmal nicht beizukommen. Beim Quadrathlon-Sprint-Weltcup im kanadischen Halifax musste sich die Braunschweigerin Silke Harenberg einmal mehr Kathrin Burow aus Neukölln beugen, die fast zwei Minuten schneller war.

Doch die 39-jährige PSV-Athletin war beim vorletzten Saison-Weltcup auch mit Rang zwei und der Gesamtzeit von 1:34,53 Stunden sehr zufrieden. "Auf der Radstrecke war ich ein bisschen langsam, aber sonst war es ein sehr guter Wettkampf."

Ungewohnt wirkten die sehr kalten Lufttemperaturen, bei denen Harenberg und ihre Konkurrenz morgens ins wärmere Wasser rennen mussten. In Halifax herrscht schon Nachtfrost, während es tags über noch sehr warm wird. Nach den 750 Metern Schwimmen plagten die Braunschweigerin prompt Krämpfe.

Starker Wind pfiff über die 20 Kilometer lange und sehr hügelige Radstrecke, was zusätzlich kühlte. Das galt auch für den abschließenden Lauf über 5 Kilometer. Weil es sich um eine Wendepunktstrecke handelte, durften sich die Athletinnen aber auch über eine Hälfte Rückenwind freuen. Die 4 Kilometer im Kanu spulte Harenberg auf dem leicht welligen See problemlos ab.

Burow beim Saisonfinale am 30. September auf Ibiza noch abzufangen, hält sie aber für illusorisch. BZ/ UB


Silke Harenberg holt Bronze bei Kurz-Quadrathlon - 22.08.2007

Mit der Bronzemedaille kehrte Silke Harenberg (Polizei SV) von den deutschen Sprint-Meisterschaften der Quadrathletinnen aus Suhl zurück.

Die Braunschweigerin kam in der Gesamtzeit von 1:50;48 Stunden hinter der neuen Meisterin Katrin Burow (Berlin-Neukölln, 1:44,19) und der Potsdamerin Antje Fiebig (1:47:18) ins Ziel. Harenberg wiederholte damit ihren dritten Rang aus dem Vorjahr.

"Die Lauf- und Radstrecke war extrem bergig. Deshalb war der Wettkampf sehr schwer. Aber ich habe mich eigentlich sehr gut gefühlt", sagte Harenberg, die mit ihrer Platzierung insgesamt zufrieden war, zumal sie zuletzt ihr Training auf die Langdistanzen ausgerichtet hatte. Den Schwimm-Kilometer bewältigte sie in 12,45 Minuten, die fünf Kilometer mit dem Kanu in 30,10 Minuten, die 25 Kilometer mit dem Rad in 40,44 Minuten, und für den Fünf-Kilometer-Lauf benötigte Harenberg 27,09 Minuten. "Ich hatte das Gefühl, dass die Laufstrecke etwas länger war", sagte sie angesichts ihrer Zeit.

"Ich versuche jetzt in den nächsten Wochen meine Form zu halten", berichtete Silke Harenberg. Denn zwei Wettkämpfe stehen noch aus. Am 15. September wird in Kanada ein Weltcup ausgetragen, ehe am 30. September in Spanien das Weltcup-Finale stattfindet. BZ/ tch


Harenberg holt bei WM zwei Bronzemedaillen - 14.08.07

Dritte Plätze für Quadrathletin im Einzel- und Mannschaftswettbewerb

Von BZ/ Thomas Saalfeld

Zwei Bronzemedaillen hat die Quadrathletin Silke Harenberg vom Polizei SV bei den Mittelstrecken-Weltmeisterschaften im tschechischen Sedlcany gewonnen.

Diese gute Ausbeute betrachtet die 39-jährige Weltcupsiegerin dennoch mit je einem lachenden und weinenden Auge. Rang drei in der Einzelwertung bedeutete eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um fünf Plätze. Harenberg: "Ich wäre mit Position fünf bis sieben zufrieden gewesen."

Allerdings verpasste das deutsche Team mit Harenberg, der späteren Einzel-Zweiten Kathrin Burow aus Berlin, und der Lampertheimerin Ellen Mielke die Verteidigung des Mannschaftstitels. Hinter den Gastgeberinnen mit einer Gesamtsiegerzeit von 9:30;04 Stunden und den überraschend starken Engländerinnen (9:36;31) sprang in  9:40;56 Stunden lediglich Rang drei heraus. Klar abgeschlagen auf Platz vier landete Südafrika in 10:47;04.

Obwohl das Schwimmen ihre Spezial-Disziplin ist, stieg Harenberg nach den 1500-Schwimm-Metern lediglich als Siebte des Feldes aus dem Wasser. Auf den sieben Kanu-Kilometern schob sich die Braunschweigerin an die Führungsgruppe heran. Sie musste auf der sehr anspruchsvollen 40-Kilometer-Radstrecke aber vier Athletinnen ziehen lassen.

Auf den abschließenden 10-Lauf-Kilometern überholte Silke Harenberg rund 1500 Meter vor dem Ziel die Tschechin Gabriela Lutzova und nahm ihr noch rund eine Minute ab. Harenberg: "Ich war zwar sehr erschöpft, aber ich wollte vortäuschen, dass noch Reserve habe und bin recht schnell vorbeigezogen." Als Dritte in 3:10;15 Stunden überquerte die PSV-Athletin die Ziellinie. Die hatten zuvor einzig die Siegerin Helen Parkinson aus England in 2:57;18 und Kathrin Burow in 3:02;39 erreicht.


Harenberg wird Dritte in Karlstein - 18.07.2007

Fast 40 Grad im Schatten und eine bergige Radstrecke mit vielen Serpentinen, das kam Silke Harenberg nicht entgegen. Die Quadrathletin vom Polizei SV wurde im tschechischen Karlstein Dritte des Feldes, sie war jedoch nicht zufrieden: "Ich bin zwar auch Dritte der Weltcup-Wertung, aber diesen Titel werde ich wohl nicht verteidigen können."

Die 39 Jahre alte Ausdauersportlerin musste in 2:06,09 Stunden nur der Siegerin und Vizeeuropameisterin Alena Dufkova aus Tschechien sowie der Berlinerin Kathrin Burow den Vortritt lassen.

Die hügelige Radstrecke war nicht für den Autoverkehr gesperrt, so mussten die Sportler gerade bei Abfahrten in den engen Kurven große Vorsicht walten lassen.

Auf den abschließenden fünf Laufkilometern kam Harenberg noch etwas an das Spitzenduo heran. Sie konnte aber keine Athletin mehr einholen. BZ/ ts


Sieg für Harenberg und Podborsky - 11.07.07

Eine Woche nach dem letzten Wochenende mit 3 Weltcup-Veranstaltungen, machte der Weltcupzirkus im tschechischem Týn nad Vltavou Station. Den Sprintwettkampf an der Moldau konnte am Ende die Deutsche Silke Harenberg für sich entscheiden und damit die Enttäuschung vom letzten Wochenende wegmachen, wo sie bei der Langdistanz WM den schwierigen Bedingungen Tribut zollen musste. Bei den Männern konnte erwartungsgemäß der Tscheche Miroslav Podborsky, der letztes Wochenende ebenfalls keine Weltcuppunkte errang, da er nicht am Start war, sich den Sieg sichern.

Auf der Schwimmstrecke konnte sich zunächst der letztjährige Weltcup-Gesamtsieger Lukas Matys (CZE) alleine an die Spitze setzen und sich gute 35 Sekunden Vorsprung auf Topfavorit Miroslav Podborsky (CZE) heraus schwimmen. Die Schwimmstrecke, die ursprünglich auf 1km geplant gewesen war, wurde aber durch die windigen Verhältnisse unfreiwillig verlängert, da eine Boje aus der Verankerung gerissen und so die Strecke verlängert wurde.

Bei den Damen kam die Vizeeuropameisterin im Sprint Alena Dufkova (CZE) als erste aus dem Wasser. Nur gute 15 Sekunden dahinter konnte Silke Harenberg (PSV Braunschweig) als Zweite die Verfolgung aufnehmen.

Beim Paddeln auf der Moldau, was ebenfalls durch den Wind erschwert wurde, konnte sich Lukas Matys noch vorne an der Spitze behaupten, doch Miroslav Podborsky machte seinen Rückenstand auf seinen Landsmann fast weg.

Alena Dufkova konnte hingegen ihren Vorsprung, nach dem Schwimmen, beim Paddeln vergrößern. Aber auch ihre Landsfrauen Ilona Skalova und Lucie Skalova machten gegen über den deutschen Starterinnen Zeit und Plätze gut.

Auf der Radstrecke übernahm dann schon bald Miroslav Podborsky die Führung, indem er wieder seine Radstärke ausspielte und seine Führung immer weiter ausbaute. Hinter "Mr. Quadrathlon" konnte Lukas Matys seinen Zweiten Platz gegenüber den anderen starken Tschechen behaupten.

Einen sehr guten Tag erwischte, auf der Radstrecke entlang des Flusses, auch Silke Harenberg, die sich mit der schnellsten Radzeit bis an die Spitze vorfahren konnte und sich sogar einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnte.

Die abschließenden 5km Laufen konnte Mirsolav Podborsks dann kontrolliert angehen, um am Ende seinen Vorjahreserfolg zu wiederholen. Hinter Podborsky war der zweite Platz für Matys aber noch nicht in trockenen Tüchern, den Leos Rousavy, der zweite der Langdistanz WM, machte noch mal richtig Druck. Schon beim Radfahren hatte er sich Platz um Platz nach vorne gefahren. Am Ende konnte er Matys dann deutlich mit der schnellsten Laufzeit des Tages noch abfangen und so den zweiten. Platz belegen.

Bei den Damen konnte Silke Harenberg, ebenfalls wie bei den Männern Podborsky, ihren Vorsprung auf der Laufstrecke verteidigen und siegte vor Alena Dufkova und Ilona Skalova. Lucie Skalova, die nach dem Radfahren ebenfalls noch in Schlagweite für eine vordere Platzierung lag, musste den Wettkampf dann allerdings vorzeitig aufgeben.

Das gute deutsche Resultat vervollständigten dann Ellen Mielke (KC Lampertheim), die sich ebenfalls mit einer starken Radleistung Platz 4 sicherte und Horst Krüger (TSV 1880 Gera-Zwötzen) und der unter den starken Tschechen den 9. Platz belegen konnte.

Quelle: Quadratahlon-online


Harenberg zufrieden mit Platz vier und Teamgold - 04.06.07

Kurzstrecken-EM der Quadrathleten in Senftenberg
 
Von BZ/ Reiner Albring

Obwohl Silke Harenberg bei der Kurzstrecken-EM der Quadrathleten den undankbaren vierten Platz belegte, war die PSV-Starterin zufrieden. "Selbst wenn alles optimal gelaufen wäre, hätte ich wohl nicht die Zeit geschafft, die für eine Medaille gereicht hätte", gestand die 39-Jährige ein.

Grund zur Freude hatte Harenberg trotzdem, denn immerhin gewann sie mit Deutschland in der Teamwertung die Goldmedaille. Mit dafür verantwortlich waren in Senftenberg bei Cottbus die Erstplatzierte Kathrin Burow aus Berlin, die den Titel mit einer Gesamtzeit von 1:33:11 Stunden verteidigte, und Antje Fiebig (Potsdam), die in 1:25:31 Stunden den dritten Rang belegte.

Zudem fehlten Harenberg 2:19 Minuten. Sie benötigte für den Schwimm-Kilometer 12:19 Minuten, für die 25 Kilometer auf dem Rad 36:09 Minuten sowie für die jeweils fünf Kilometer Kanufahren und Laufen 25:19 beziehungsweise 24:03 Minuten.

Während alle anderen drei Disziplinen aus Sicht der PSV-Athletin sehr ordentlich verliefen, hatte sie beim Schwimmen erhebliche Probleme. "Ich hatte das Pech, in einem Dreierpulk mit zwei Männer zu schwimmen. Die hatten große Mühe, die Richtung zu halten und drängten mich immer nach rechts ab. Allerdings konnte ich auch nicht schneller schwimmen, um sie zu überholen", sagte Harenberg. Beim anschließenden Wechsel auf das Rad unterlief ihr zudem ein Patzer.

"Tendenz steigend", lautete das Fazit der Braunschweiger, die die Europameisterin Burow als derzeitiges Maß aller Dinge in dieser Sportart bezeichnete. Die Berlinerin bereite sich fast schon unter profihaften Bedingungen vor und absolvierte in diesem Jahr bereits drei Trainigslag


Harenberg gelingt Generalprobe für Kurzstrecken-EM - 29.05.07

Mit einem Sieg ist die Quadrathlon-Weltcupsiegerin Silke Harenberg in die neue Saison gestartet. Die PSV-Athletin gewann am Pfingstsonntag die North Lincolshire Adventure Challenge rund ums englische Brigg nahe Manchester.

"Beim Zehn-Kilometer-Geländelauf bin ich ein paarmal umgeknickt, aber sonst lief es blendend", freute sich die Braunschweigerin, die nach je zehn Lauf- und Kanu-Kilometern sowie zuvor 36 Kilometern auf dem Rad nach 3:09:47 Stunden das Ziel erreichte. Schon mit klarem Abstand folgten die Engländerinnen Debby Drinkall mit 3:13:13 und Ann Collier (3:14:57) auf Rang zwei und drei.

Aufgrund der nur 7 Grad Lufttemperatur wurde auf das Schwimmen verzichtet. Während des Wettkampfs setzte starker Regen ein. "Typisches englisches Schmuddelwetter", beschrieb dies Silke Harenberg. Sie wird bereits am Samstag bei der Quadrathlon-Kurzstrecken-EM in Senftenberg erneut an den Start gehen.

Quelle: BZ


Sportlerwahl 2006 Die Gala der Sieger - 10.03.2007

Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben entschieden: Die Sportler und Mannschaften, die Sie im vergangenen Jahr am meisten beeindruckt haben, stehen fest. Gestern Abend erhielten die Quadrathletin Silke Harenberg, Eintracht-Kapitän Daniel Graf, die Standard-Tanz-Formation des BTSC, die A-Jugend-Handballer des MTV Hondelage und der Jugend-Triathlet Kilian Fladung die begehrten Auszeichnungen. Harenberg siegte zum zweiten Mal, für die Tänzer und die Handballer war es das dritte Mal in Folge.

Quelle: BZ


Silke Harenberg gewinnt den Weltcup - 21.09.2006

Braunschweiger Extremsportlerin wiederholt im Quadrathlon Vorjahreserfolg – Dritter Platz in Kanada reichte

Von BZ/ Frank Rieseberg

Die Braunschweiger Quadrathletin Silke Harenberg hat die Weltcup-Gesamtwertung gewonnen. Beim abschließenden Saison-Wettbewerb im kanadischen Halifax genügte der 38-Jährigen ein dritter Platz zum Erfolg.

"Ich bin super zufrieden mit mir und meiner Leistung. Es war eine goldrichtige Entscheidung, schon zwei Wochen vor dem Wettkampf nach Kanada zu fliegen und dort zu trainieren. Ich glaube, ich war noch nie so gut in Form wie jetzt", jubelte Silke Harenberg nach ihrem Triumph.

Die Extremsportlerin wiederholte ihren Vorjahressieg und gewann zum dritten Mal in ihrer Karriere die Saisonwertung im Quadrathlon, der sich aus den Disziplinen Kanufahren, Radfahren, Schwimmen und Laufen zusammensetzt.

In Halifax wurde der Wettbewerb als Sprint-Weltmeisterschaft gewertet. Deshalb war die Konkurrenz besonders stark besetzt. Und deshalb gab es auch mehr Punkte für die ersten Plätze als bei einem normalen Weltcup-Rennen.

Für die Strecke benötigte Silke Harenberg 1:30:36 Stunden. Zu absolvieren waren 750 Meter Schwimmen, 5 Kilometer mit dem Kanu, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. "Es war ganz, ganz knapp. Fast wäre ich noch WM-Zweite geworden. Ich bin sehr gut mit dem Rad unterwegs gewesen, stark Kanu gefahren und geschwommen. Aber auf der Laufstrecke hat mich die Berlinerin Katrin Burow noch überholt", erzählte die Braunschweigerin.

Das ist nicht weiter verwunderlich. Bis vor einem Jahr noch lagen die Sprint-Wettbewerbe Silke Harenberg überhaupt nicht. Sie liebte vor allem die Marathons unter den Quadrathlons. Auf langen Laufstrecken fühlt sie sich auch heute noch zu Hause.

Die Braunschweiger Sportlerin des Jahres 2005 absolvierte in der nun angeschlossenen Weltcup-Saison sechs Rennen. Die Basis für ihren Gesamtsieg legte sie neben dem dritten Platz in Kanada mit dem Sieg in Tschechien sowie mit dem zweiten Platz auf Ibiza. Fünf Rennen kamen in die Gesamtwertung.

Genau das ist der Nachteil für die häufig als Erste ins Ziel kommenden Tschechinnen. In Halifax etwa gewann Kay Polivkova überlegen. Aber die Athletinnen aus Tschechien nehmen nur unregelmäßig an den Wettkämpfen teil, haben am Ende oft nur drei oder vier Ergebnisse in der Wertung. Das reicht nicht zu einer vorderen Platzierung.

Silke Harenberg kann das nur Recht sein. Auch nächstes Jahr. "Aber jetzt mache ich erst einmal Pause und nur das, was mir Spaß macht. Und das ist im Augenblick nicht viel."


WM-Titel für Silke Harenberg - 15.08.2006

Quadrathletin in Tschechien mit dem Team vorn – Platz acht in der Einzelwertung

In der Einzelwertung lief es für Silke Harenberg wie erwartet nicht sonderlich rund. Der Trost für Platz acht bei der Quadrathlon-Weltmeisterschaft im tschechischen Sedlcany allerdings kann sich sehen lassen: Mit der Nationalmannschaft holte die PSV-Athletin den Weltmeister-Titel.

Gemeinsam mit Katrin Burow (Berlin) und Antje Fiebig (Potsdam) war die Braunschweigerin nicht zu schlagen. Auf Platz zwei der Team-Wertung landeten die Gastgeberinnen, Bronze holte sich Südafrika, das erstmals an einer Quadrathlon-WM teilnahm.

"Der Wettkampf lief für mich wie erwartet nicht so berauschend", gestand Silke Harenberg, die sich aber über das "Trostpflaster" Team-Gold sehr freute. 3:20:00 Stunden brauchte Harenberg für die 1,5 Kilometer Schwimmen, 8 Kilometer Kanufahren, 50 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen.

"Das ist in Ordnung, zumal ich mit einer leichten Erkältung in den Wettkampf gegangen bin." Die ungeliebte Strecke in Sedlcany machte Harenberg den Wettkampf zudem schwer. Den Einzel-Sieg holte sich die Engländerin Helen Parkinson. Das komplette englische Team kam übrigens verspätet in Tschechien an, weil es am Donnerstag wegen der Bombenwarnungen auf dem Londoner Flughafen festgesessen hatte. Kurzentschlossen stiegen die Engländer daher ins Auto und machten sich auf den langen Weg nach Sedlcany.

Quelle: BZ


Silke Harenberg gewinnt Weltcup-Rennen - 04.08.2006

Mit einem Sieg kehrte Silke Harenberg vom Quadrathlon-Weltcup aus Tschechien zurück. Die PSV-Athletin gewann in der Sprintdistanz (1 Kilometer Schwimmen, 5 Kilometer Kanu, 23 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) mit deutlichem Vorsprung.

In Karlstein lief es gut für die Gesamt-Weltcup-Siegerin des vergangenen Jahres. Gepaddelt und geschwommen wurde auf der Berounka, die Radstrecke war "extrem bergig und gespickt mit Spitzkehren". 2:09:55,8 Stunden brauchte die Braunschweigerin für die Disziplinen, Zweite wurde die Tschechin Ilona Skalova in 2:13:01,2 Stunden.

Quelle: BZ


Harenberg startet mit Platz zwei - 04.05.2006

Weltcup-Auftakt der Quadrathleten auf Ibiza: PSV-Athletin zufrieden

Beim Quadrathlon-Weltcup in San Antonio auf Ibiza kam Silke Harenberg auf Rang zwei.

Nach 3:22,27 Stunden musste sich die PSV-Athletin nur ihrer großen Rivalin Karen Gresset (Frankreich) beugen, die für die 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 8 Kilometer Kanu und 10 Kilometer Laufen 3:18,42 Stunden benötigte. Wegen Straßenbauarbeiten in San Antonio musste die Reihenfolge der vier Disziplinen verändert werden, zudem wurde die Radkonkurrenz auf einer Strecke mit Wendepunkt ausgetragen, so dass Windschattenfahren – im normalen Rennen verboten – wegen er kurzen Distanz der vier Runden nicht untersagt wurde. Das nutzte Gresset, um sich auf dem rad den vorentscheidenden Vorsprung herauszufahren.

Quelle: BZ


Silke Harenberg holte sich den Weltcup-Gesamtsieg - 22.02.2006

Quadrathletin des PSV triumphierte in Kanada

Es fing gar nicht gut an, wurde dann aber immer besser und endete mit dem größten Erfolg ihrer Karriere: Die Braunschweiger Quadrathletin (Laufen, Radfahren, Kanu, Schwimmen) Silke Harenberg gewann im vergangenen Jahr den Gesamt-Weltcup.

Immer dann, wenn die Bedingungen besonders hart waren, biss sich die Extremsportlerin vom Polizei SV erfolgreich durch. Starker Wind, unruhiges Wasser – Silke Harenberg trotzte allen Unwägbarkeiten mit Bravour. Ihr Meisterstück machte die 37-Jährige beim Weltcup-Finale in Kanada.

Ihr größtes Plus ist ihr Können im Kanu. Die ehemalige Kanu-Spezialistin legte in dieser Teil-Disziplin schon oft den Grundstock für eine vordere Platzierung im Quadrathlon.

Was die Braunschweigerin aber im Vorjahr auszeichnete, war ihre neu gewonnen Vielseitigkeit: Während sie früher mit den kürzeren Strecken nicht so viel anzufangen wusste, punktete Silke Harenberg 2005 gerade bei den Kurz-Quadrathlons, die zur Weltcup-Wertung zählten. Rie

Die Fakten:

Silke Harenberg gewinnt 2005 zum zweiten Mal nach 2003 den Gesamt-Weltcup im Quadrathlon.
Der dritte Platz bei der Sprint-WM in Kanada gibt den Ausschlag zu Gunsten der PSV-Sportlerin.

Quelle: BZ


Harenberg gewinnt Weltcup - 15.09.2005

Braunschweiger Quadrathletin wird Dritte bei Sprint-WM in Kanada

Von BZ/ Frank Rieseberg

"Ziemlich kaputt, müde und ganz, ganz viel Muskelkater." So fühlt sich die Weltcup-Gesamtsiegerin Silke Harenberg nach ihrem Triumph in Kanada und der Rückkehr nach Braunschweig. Die Quadrathletin vom PSV holte Bronze bei der Sprint-WM. Das sicherte den Gesamtsieg.

Dabei fing alles ganz schlimm an in Halifax. Am Tag vor dem Wettkampf suchte sich Silke Harenberg wie alle Europäer bei einem Bootsverleih jenes Rennkanu aus, das sie am nächsten Tag im Wettbewerb benutzen wollte. Doch eineinhalb Stunden vor dem Startschuss war das ausgewählte Boot nicht mehr wie verabredet reserviert. "Da war ich mit den Nerven völlig am Ende", erzählt die Braunschweigerin – jetzt mit einem Schmunzeln.

Wie eine tschechische Konkurrentin, der Ähnliches passierte, musste sich Silke Harenberg mit einem nicht ganz so sporttauglichen Kanu begnügen. Doch genau das half ihr schließlich.

"Es war extrem windig. Und alle Mitstreiter mit den leichten Rennbooten hatten große Probleme. Wir beide mit unseren schweren Booten benötigten zwar mehr Kraft als gewohnt, fuhren aber sehr ruhig über das Wasser", schildert Harenberg, wie aus dem Handicap sogar ein Vorteil für sie wurde.

Zu bewältigen waren 750 Meter Schwimmen, 5 Kilometer mit dem Kanu, 20 Kilometer auf dem Rad und zum Abschluss ein 5000-Meter-Lauf. Die Siegerin Sarka Skalicka-Zimova benötigte 1:42,15 Stunden, die Zweite Kaja Polivkova (beide Tschechien) 1:44,35. Und dann kam schon Silke Harenberg ins Ziel. Nach 1:49,37 zwar deutlich hinter den Führenden, aber immerhin gut zweieinhalb Minuten vor ihrer ärgsten Widersacherin um den Gesamt-Weltcup. Die Berlinerin Kathrin Burow wurde so nur Weltcup-Zweite.

Für Silke Harenberg ist es der zweite Weltcup-Gesamtsieg nach 2003. Ein Erfolg, der ihr besonders gut tut. "Ich hatte arge Motivationsprobleme im Training vor der Saison und am Anfang der Serie. Die sind jetzt wie weggeblasen. Ich mache jetzt im Training sechs Wochen lang nur das, was mir Spaß macht. Und im November beginnt die Vorbereitung auf die nächste Saison", schaut die PSV-Athletin voraus.